Alois. Jaborowice, Polen, Sommer 1997, Foto: Oliver Hoffmann
Ein Junge sitzt am Straßenrand. Jaborowice, Polen, Sommer 1997, Foto: Oliver Hoffmann
Edith aus Polska Cerekiew. Polen, Sommer 1997, Foto: Oliver Hoffmann
Josef aus Jaborowice. Polen, Sommer 1997, Foto: Oliver Hoffmann
Magda aus Jaborowice. Polen, Sommer 1997, Foto: Oliver Hoffmann
Arbeiter beim Straßenbauamt in Cozle. Polen, Sommer 1997, Foto: Oliver Hoffmann
Agata, Havøysund, Norwegen, Sommer 2002, Foto: Oliver Hoffmann
Kåre J. Andreassen, Havøysund, Norwegen, Sommer 2002, Foto: Oliver Hoffmann
Foto: Oliver Hoffmann
Foto: Oliver Hoffmann
Spielende Kinder, Havøysund, Norwegen, Sommer 2002, Foto: Oliver Hoffmann
Mittsommernachtsfest, Havøysund, Norwegen, Sommer 2002, Foto: Oliver Hoffmann
Einheimischer Fischer, Havøysund, Norwegen, Sommer 2002, Foto: Oliver Hoffmann
Foto: Oliver Hoffmann
Foto: Oliver Hoffmann
Mal-Hie Im. Südkorea, April 2000, Foto: Oliver Hoffmann
Christopher Bubbles in seiner Wohnung. Hannover, November 1997, Foto: Oliver Hoffmann
Foto: Oliver Hoffmann
Foto: Oliver Hoffmann
Foto: Oliver Hoffmann
Foto: Oliver Hoffmann
Foto: Oliver Hoffmann
Foto: Oliver Hoffmann
Foto: Oliver Hoffmann
Foto: Oliver Hoffmann
Foto: Oliver Hoffmann
Foto: Oliver Hoffmann
Elli & Jens, Bad Münder, März 2006, Foto: Oliver Hoffmann
Menschenkinder
Seit ich begonnen habe, mich mit der Photographie zu beschäftigen, ist der Mensch nach und nach in den Mittelpunkt meines Sichtfeldes gerückt. Immer deutlicher hat mich die facettenreiche Erscheinung dessen, was wir Leben nennen, interessiert.

Die letzten zehn Jahre haben mich in die unterschiedlichsten Regionen der Erde geführt, stets begleitet von meiner Kamera. Ich bin nach Südafrika, Polen, Norwegen und Korea gereist, um dort die Menschen durch den Sucher zu sehen, etwas von ihnen mitzunehmen.

Nun sind sie hier, die Bilder der Menschen, zu denen sich auch in Deutschland eine Reihe von Freunden und Bekannten gesellt haben. Sie haben mich erstaunt, erschreckt, fasziniert und begeistert. Zum Teil habe ich sie begleitet, zum Teil habe ich sie zufällig getroffen. Manche kenne ich schon lange, andere traf ich nur flüchtig, aber alle haben mir in diesen Momenten, in den Bruchteilen von Sekunden, das Vertrauen gegeben, ihre Situation für lange Zeit festzuhalten.

Ich habe mir erlaubt, diese so unterschiedlichen Menschen zusammenzuführen, denn eines verbindet sie alle miteinander. Sie sind Kinder dieser Welt. Sie sind »Menschenkinder«. Sie alle haben meinen Lebensweg mindestens einmal gekreuzt. Sie haben meinen Alltag bereichert, durch sie hatte und habe ich die Möglichkeit, mich mit mir zu beschäftigen und an mir zu arbeiten.